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Vier Jahren vegan:

was sich dadurch für mich verändert hat

Heute sind es genau vier Jahre her, dass ich begonnen habe, mich vegan zu ernähren.

Am 25.2.2013 habe ich die Challenge von Attila Hildmann begonnen, eigentlich nur als Frühjahrs Detox. Zwei Wochen später spürte ich eine Veränderung, plötzlich konnte ich mir nicht mehr vorstellen, Fleisch oder Milchprodukte zu mir zu nehmen. Ich gebe zu, dass es mir nicht 100% gelingt, Milch und Eier zu vermeiden, aber es wird immer leichter und ist kein Verzicht.

Seither fühle ich mich vielmehr im Einklang mit meinen Überzeugungen und damit auch mit mir selbst. Der verlinkte Text hier erklärt gut, was ich erfahren habe und Du vielleicht auch.

Wir haben vom Verstand her längst eingesehen, dass auf dieser Erde alles eins ist, dass alles im Netz des Lebens verwoben und voneinander abhängig ist. Aber es fehlt uns das Gefühl dafür, dass das, was wir den Tieren, anderen Menschen und dem Planeten antun, uns selbst antun.  

Das, was wir zu uns nehmen, wird ein Teil von uns, beeinflusst unsere physische, aber auch die psychische Gesundheit. Das ist schwer zu verstehen, sondern kann nur experimentiert werden.

Also, ich kann nur sagen, dass ich mich grundsätzlich viel glücklicher und leichter fühle, nichts vermisse, und meine Ernährung so reichhaltig und so vielfältig geworden ist wie nie zuvor.

Zudem fühle ich mich als Teil einer großen Bewegung, in der ich viele Menschen kennengerlernt habe, die sich für grundlegende Veränderungen in der Agrarindustrie einsetzen, und der Protest gegen das unsägliche Leiden der Tiere und Menschen durch diese Produktionsweise wird immer lauter.

Es gibt viele Wege zu protestieren, ich versuche es nun in der V-Partei³, um die vorhandenen demokratischen Strukturen zu nutzen. Wir werden die politischen Forderungen für eine Wende in der Agrarpolitik in einer bundesweiten Kampagne in den Wahlkampf tragen, und uns dabei nicht gegen andere Parteien, sondern für eine andere Politik einsetzen.

Die Herausforderungen unserer Zeit sind groß und alle sind jetzt dazu aufgefordert, ihren Teil beizutragen, und sei er noch so klein.

Nimm daher jede Mahlzeit in dem Bewusstsein ein, dass ein kleiner Stein genügt, um große Wellen zu schlagen, und einen Unterschied macht.

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